No Name
eigene Stückentwicklung

„Nima“! „Meryem“! „Niloofar“! „Danijel“! Eine Stimme aus dem Off erweckt uns zum Leben. Die Einheit, in der wir aufgehoben waren, ist in viele einzelne Wesen zerfallen, die in ihren Körpern eingeschlossen und voneinander getrennt sind? Wie können wir eine andere Harmonie, eine andere Art von Gemeinschaft erreichen, für die wir uns als Persönlichkeit nicht aufgeben müssen?



Die jungen deutschen und iranischen Schauspieler*innen nehmen sich in noname/ohnenamen selber unter die Lupe; durch die Erfahrungen der junge Iraner, die in ihrem Land von unterschiedlichen Arten von Autorität geprägt sind, werfen sie ein geschärftes Auge auf autoritäres Verhalten: Ja, Kunst ist Diktatur; die Einheit kommt auf Ansage zustande, egal, wie du dich fühlst, egal, was du als Einzelner möchtest. Die Rebellion bricht aus; aus Befehlsempfängern werden Protagonisten, die anfangen an, sich zu spüren und ihr Leben selber in die Hand zu nehmen. Doch was sich wie eine Lösung anhört, ist Teil des Problems, Streit, Kampf, Chaos…..Noch vier Tage, die Zeit wird knapp. Wie gehen wir mit den unterschiedlichen Interessen, Befindlichkeiten und Bedürfnissen um? Wie schaffen wir es, das Stück auf die Bühne zu bringen?

REGIE: Neda Hengami, Ismene Schell REGIEASSISTENZ: Nila Hasanzadeh DRAMATURGIE: Ismene Schell BEWEGUNGSCOACH: Mostafa Shabkhan BÜHNENBILD: Amir Hossein Davani KOSTÜME: Saeedeh Khanbabaei MUSIK: Vitiko Schell MUSIKBERATUNG: Ankido Darash LICHTDESIGN: Ali Koozegar ÜBERSETZER: Ramin Khoshbin ASSISTENTIN FÜR INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN: Pooneh Ghasemi PRODUKTIONSLEITUNG: Sarah Thöle, Raha Jahanshah KOSTÜMASSISTENZ: Elaheh Ahadifard FOTO/VIDEO: Mehdi Ashena, Iman Ghabeshi

In Kooperation mit dem Yerma House Tehran.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Stuttgart.